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Wir trauern um Josef Gleißner
Am 20.12.2025 verstarb Josef Gleißner im gesegneten Alter von 98 Jahren. Er vermisste Zeit seines Lebens seine Heimat und war lange Jahre der Heimatkreisbetreuer für seinen Geburtsort Ringelberg. Er organisierte Treffen für die Ringelberger und verfasste verschiedene Dokumentationen und Chroniken über Kultur, Geschichte und Bewohner seiner Heimat, die auf dieser Seite veröffentlicht wurden. Er erfasste mehrere Tausend Anschriften seiner Landsleute digital und ermöglichte dadurch die alljährliche Versendung des Heimatkreiskalenders. Bereits Anfang der 90er Jahre hat er in Eigeninitiative das Ringelberger Kriegerdenkmal renoviert. Er hat sich vorbildlich für die Belange seiner Heimat eingesetzt und große Verdienste erworben.
Für sein Alter war er lange recht gut beisammen und geistig fit, er hat bis zuletzt die Geschehnisse in der alten Heimat und in der Welt verfolgt. Gesundheitlich angegriffen ist er am 20.Dezember friedlich eingeschlafen.
Ringelberg 12…
… das war einmal die Hausanschrift und Heimat der Familie von Adalbert und Barbara Gleißner in Ringelberg, Kreis Tachau im Egerland, und deren Vorfahren. Hier hat eine Familie gelebt, die, wie 2,9 Millionen Sudetendeutsche auch, nach dem 2. Weltkrieg aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurde. Das Haus wurde vom Familienvater Adalbert im Jahr 1920 an Stelle des alten Hauses neu gebaut , war noch verschiedentlich bewohnt, jedoch schon lange dem Verfall preisgegeben. Heute steht es nicht mehr. Die letzten Spuren der Familie Gleißner aus Ringelberg sind damit getilgt. Der Verfall des einstmals schönen Anwesens ist an den Titelbildern nachvollziehbar.
Diese Seite ist denen gewidmet, die in diesem Haus gelebt haben und deren Vor – und Nachfahren. Es ist eine Aufzeichnung wider das Vergessen, denn wenn die beiden letzten noch Lebenden aus der Erlebnisgeneration der Vertriebenen dieser Familie einmal nicht mehr sind, dann kann niemand mehr Auskunft geben.
